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Die Weihnachtsgeschichte
n der Stadt Nazareth in Galiläa lebte
ein junges Mädchen mit Namen Maria.
Sie war verlobt mit einem Mann namens Josef, einem Nachkommen Davids. Zu ihr sandte Gott den Engel Gabriel. Der Engel sprach: “Fürchte dich nicht Maria, du wirst ein Kind empfangen, dem sollst du den Namen Jesu geben.“
Zu jener Zeit ordnete der römische Kaiser Augustus an, dass alle Menschen in seinem Reich gezählt und in Steuerlisten eingetragen werden. Und jeder ging in die Stadt, aus der seine Familie stammte, um sich einschreiben zu lassen. Auch Josef machte sich auf den Weg. Aus Galiläa, der Stadt Nazareth, ging er nach Betlehem, der Stadt Davids. Dort wollte sich Josef einschreiben lassen, zusammen mit Maria, seiner Verlobten, die war schwanger.
Als sie in Betlehem ankamen, war es Zeit für die Entbindung. Maria gebar ihren Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. Denn in den Herbergen der Stadt hatten sie keinen Platz mehr gefunden.
In jener Gegend waren Hirten auf dem freien Feld, die hielten Wache bei ihren Herden in der Nacht. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und sprach: „Fürchtet euch nicht, heute ist euch der Retter geboren, der Herr. Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“ Die Hirten eilten nach Betlehem zum Stall und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe. Sie lobten und priesen Gott für alles,was sie gehört und gesehen hatten. |
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